Rezension: Fuminori Nakamura – Der Revolver

Eine regnerische Nacht in Tokio. Der junge Student Nishikawa findet eine Leiche – und den Revolver, der den Menschen getötet hat. Doch statt zur Polizei zu gehen, nimmt er die Waffe an sich und versteckt sie bei sich zuhause. Aus anfänglicher Faszination wird eine obsessive Liebe und der Revolver zum Zentrum seines ganzen Denkens und„Rezension: Fuminori Nakamura – Der Revolver“ weiterlesen

Fuxbooks meets Bücherhallen II – Norwegen im Herbst

Die Frankfurter Buchmesse ist für mich wie ein Festival. Drei Tage auf den Beinen, überflutet mit Reizen, unterwegs mit feinen Menschen und dazu konsequent unterzuckert. Außerdem findet – wie bei jedem Festival – alles Beste gleichzeitig statt und man weiß gar nicht, wie man so viel Erlebnis in so wenig Zeit pressen soll. Und wieder„Fuxbooks meets Bücherhallen II – Norwegen im Herbst“ weiterlesen

Flexen. Flaneusen* schreiben Städte

Ungeschminkt aus dem Haus? Niemals! Ein Satz, den ich noch viel zu oft höre und früher vielleicht auch zu oft gesagt habe. Weil wir Frauen nicht einfach nur aus dem Haus gehen. Wir gehen raus und wissen, dass wir dabei nie alleine sind. Da sind immer Blicke, die uns folgen; da sind immer andere, die„Flexen. Flaneusen* schreiben Städte“ weiterlesen

Rezension: Juan S. Guse – Miami Punk

„Miami Punk“ ist eine Wuchtbrumme. Und das nicht nur dank der 640 Seiten und dem handschmeichelnden Hardcover. „Miami Punk“ ist ein postmoderner, vielschichtiger Roman über eine von Verlust gezeichnete Gesellschaft, in der sich fein gezeichnete Charaktere versuchen, ihren eigenen Weg zu bahnen. Der Roman spielt, ihr ahnt es, in Miami. Doch in einem Miami ohne„Rezension: Juan S. Guse – Miami Punk“ weiterlesen

Rezension: Ulrich Woelk – Der Sommer meiner Mutter / #buchpreisbloggen

„Im Sommer 1969, ein paar Wochen nach der ersten bemannten Mondlandung, nahm sich meine Mutter das Leben.“ So beginnt „Der Sommer meiner Mutter“ von Ulrich Woelk. Eines der Bücher, das es dieses Jahr auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat. Mein Patenbuch. Meine erste Wahl wäre es nicht gewesen, aber ich finde es dennoch„Rezension: Ulrich Woelk – Der Sommer meiner Mutter / #buchpreisbloggen“ weiterlesen

Leben. Schreiben. Atmen. Und eine Einladung zum Schreiben.

Sie blendet mich, die leere Seite vor mir auf dem Bildschirm. Ich versuche, einen Anfang zu finden, indem ich viel zu früh an sein Ende denke. Meine Gedanken schlagen Haken und schießen damit gegen die Innenwände meines Hirns. Dazwischen immer wieder der Blick aus dem Fenster, das Eichhörnchen klettern kommen und gehen sehen.  „Du hast„Leben. Schreiben. Atmen. Und eine Einladung zum Schreiben.“ weiterlesen

Rezension: Barbara Pym – Vortreffliche Frauen

Ich bin 29 Jahre alt, unverheiratet und noch dazu Feministin. Ein „Zustand“, der 1952 eher selten war. Verpönt, skandalös, gehört sich nicht. In genau diesem Jahr veröffentlichte Barbara Pym „Vortreffliche Frauen“. Ein Roman über Mildred Lathbury, eine über 30-jährige Single-Frau aus London, deren vermeintlich ruhiges und geordnetes Leben mit dem Einzug eines unkonventionellen Ehepaars so„Rezension: Barbara Pym – Vortreffliche Frauen“ weiterlesen

Rezension: Claire-Louise Bennett – Teich

„Äpfel kann man eine Zeit lang liegen lassen, Bananen nicht. Ihnen bekommt das Vergesseneren kein bisschen. Sie schrumpeln, riechen faulig und werden schwarz.“   Ok. Es fing gut an, mit mir und „Teich“. Dieses schmale, handschmeichelnde Bändchen. Eine Frau, die zurückgezogen „in einem einsamen Cottage“ in Irland lebt. Doch es gibt noch Menschen um sie„Rezension: Claire-Louise Bennett – Teich“ weiterlesen

Fuxbooks auf Reisen – vier Urlaubsbücher für die Färöer Inseln

Party people, ich war im Urlaub. Und das ganze zwei Wochen. Raus aus der City, rauf auf die Färöer Inseln. Wer nicht weiß, wo die sind, guckt das mal eben flott nach. Ich war also endlich mal wieder nur von Meer und Natur umgeben, hatte einen angenehm müden Körper und leeren Kopf, der mit neuen„Fuxbooks auf Reisen – vier Urlaubsbücher für die Färöer Inseln“ weiterlesen

Rezension: Raffaella Romagnolo – Bella Ciao

„Die Vergangenheit gibt es nicht, denkt Mrs. Giulia Masca vor dem verrammelten Palazzo Reale.“ Habt ihr euch mal gefragt, wie viele Menschen ihr eigentlich so in euer Leben lasst? Flüchtige Bekannte, kurze Schwärmereien, die erste Liebe, die erste Rivalin, die beste Freundin – zumindest für einen Lebensabschnitt – und Freunde, die für immer bleiben. Und„Rezension: Raffaella Romagnolo – Bella Ciao“ weiterlesen