David Garnett – Dame zu Fuchs

„Britischer Klassiker mit kafkaesker Handlung: Eine Lady verwandelt sich in einen Fuchs. Und ihr Mann hat den Salat.“ Das schreibt die „Brigitte“ über „Dame zu Fuchs“, der Geschichte eines jungen Ehepaares, dessen beschauliches Leben während einem Waldspaziergang gehörig auf den Kopf gestellt wird. Und einen Pelz bekommt. Richard Tebrick hat’s nicht leicht, denn seine einst„David Garnett – Dame zu Fuchs“ weiterlesen

Rezension: Jodi Picoult – Kleine große Schritte

„Soll ich ehrlich sein? Der Grund, weshalb wir nicht über Rasse sprechen, ist der, dass wir keine gemeinsame Sprache sprechen.“ Neben mir liegen die knapp 590 Seiten von Jodi Picoults „Kleine große Schritte“. Hinter mir eine gewaltige Reise durch das Innere eines Rechtsextremisten, einer farbigen Krankenschwester und einer weißen Anwältin, die endlich erkennt, was Rassismus„Rezension: Jodi Picoult – Kleine große Schritte“ weiterlesen

Rezension: Ronja von Rönne – Heute ist leider schlecht

„Die Frage nach der Generation Y ist so langweilig wie ein Töpferkurs ohne Ton, bei dem dann auch noch alle anderen Teilnehmer absagen, weil sie doch lieber Stehpaddeln lernen wollen.“ Nicht schon wieder ein Generationen-Kritik-Pamphlet! – ist das, was ihr jetzt vielleicht denkt. Was sicher viele denken, die wie ich angeblich genau zu der Generation„Rezension: Ronja von Rönne – Heute ist leider schlecht“ weiterlesen

Rezension: Frank Baer – Die Magermilchbande

Dieses Buch hab‘ ich nur für meine Oma gelesen. Denn wie die Helden aus Frank Baers „Magermilchbande“ war auch sie ein deutsches Flüchtlingsmädchen, das aus Angst vor Krieg und Zerstörung ihre Heimat verlassen musste – und wichtige Kindheitsjahre in Tschechien verbrachte. Ich habe Maxe Milch, Peter, Adolf, Bille und Tilli begleitet – auf ihrem Weg aus„Rezension: Frank Baer – Die Magermilchbande“ weiterlesen

Rezension: Harlan Coben – In ewiger Schuld

Ein Thriller über Wahrheit und Wahnsinn – das ist Harlan Cobens „In ewiger Schuld“. Die Geschichte über Maya, eine Ex-Militärspilotin, die plötzlich ihren ermordeten Ehemann in den Aufnahmen einer Nanny-Cam beobachten muss. Und dann geht’s so richtig los. Mit Paranoia, Mutmaßungen, Ermittlungen und Verwirrungen. Wie der aufmerksame Leser meines Blogs bereits mitbekommen hat – ich„Rezension: Harlan Coben – In ewiger Schuld“ weiterlesen

Rezension: Amy Gentry – Good as Gone

Ok, also noch ein Krimithrillergänsehautpageturner. Jedenfalls ist es das, was man erwartet bei den Stichworten: Mädchen, Entführung, Rückkehr nach 8 Jahren, Lügen, Geheimnisse, WTF?! Und ein Pageturner ist Amy Gentrys „Good as gone“ definitiv. Die Spannung verdankt das Buch dem Aufbau. Wir haben hier einen geschickten Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Und eine – anfangs„Rezension: Amy Gentry – Good as Gone“ weiterlesen

Rezension: Annette Mingels – Was alles war

Susa geht es gut. Sie weiß, dass sie adoptiert wurde und es stört sie kein bisschen. Sie liebt ihre Familie – die Eltern und die Schwester. Und Susa liebt irgendwie auch Henryk, der seit kurzem in ihrem Leben ist. Ihn und seine zwei kleinen Töchter. „Ich liebe dich, sage ich, sag es gerade, als Henryk„Rezension: Annette Mingels – Was alles war“ weiterlesen

Rezension: JP Delaney – The Girl Before

Ok, Butter bei die Fische: Ich bin keine Krimithrillernervenkitzel-Expertin. Aber ich weiß, dass man diesem Genre Attribute zuschreibt wie „atemberaubend“, „fesselnd“ oder schlichtweg „Spannung pur“. Zu JP Delaneys Werk „The Girl Before“ fallen mir folgende ein: Beklemmend. Nah. Intensiv. Ein Buch, das man zwar physisch mal beiseite legt, aber mental ständig bei sich trägt. „Seit„Rezension: JP Delaney – The Girl Before“ weiterlesen

Rezension: Natasha Friend – No. 9677

Für mich ist Familie selbstverständlich. Ich habe einen Vater, eine Mutter und eine ältere Schwester. Soweit, so normal. Ganz und gar nicht „normal“ ist die Familie von Hollis und Milo. Zwei Kinder mit vier Müttern – und einem Samenspender als Vater. „No. 9677 oder wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam“ ist„Rezension: Natasha Friend – No. 9677“ weiterlesen

Rezension: Hugh Howey – Silo

Obacht, Endzeitstimmung-Alarm! Denn darum geht’s in Hugh Howeys Science-Fiction-Werk „Silo“. Die Menschheit lebt eingeschlossen tieftieftief unter der Erde. In einem komplex-konzipierten Untergrundsilo, das alle Bewohner in Stockwerke kategorisiert. Für mich als Freiheits-Fan der blankestesteste Horror, ever. „Die Kinder spielten, als Holston in den Tod hinaufstieg.“ Verbunden sind alle über das Herz des Silos – die„Rezension: Hugh Howey – Silo“ weiterlesen