Flexen. Flaneusen* schreiben Städte

IMG_8327.jpgUngeschminkt aus dem Haus? Niemals! Ein Satz, den ich noch viel zu oft höre und früher vielleicht auch zu oft gesagt habe. Weil wir Frauen nicht einfach nur aus dem Haus gehen. Wir gehen raus und wissen, dass wir dabei nie alleine sind. Da sind immer Blicke, die uns folgen; da sind immer andere, die sich uns auf dem Weg aufdrängen, den wir so gern alleine gehen würden. Da sind Kommentare aus Mündern von Männern, die uns verjagen aus kleinen Momenten, die nur uns gehören sollten. Wir sind nicht die, die anonym flanieren. Wir sind nicht die, die ungesehen verweilen, um sich der Schönheit der Stadt hinzugeben. „Flexen. Flâneusen* schreiben Städte“ ist ein Buch, das genau das fordert – sich die Stadt zu Eigen zu machen. Es sind 30 gute, berührende, verstörende Essays und Gedichte von Frauen, PoC und queeren Menschen. Texte, die aus den verschiedensten Blickwinkel die eigene Perspektive öffnen und uns einladen, unsere Städte mit neuen Augen zu sehen. Also lesen – und dann raus mit euch!

(Dieser Kurztext erschien auch im schonerlesen Magazin, Ausgabe 3/2019)

Flexen. Flâneusen* schreiben Städte.
Özlem Özgül Dündar / Ronya Othmann / Mia Göhring / Lea Sauer
Verbrecher Verlag
Broschur
272 Seiten

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