Rezension: Harlan Coben – In ewiger Schuld

Ein Thriller über Wahrheit und Wahnsinn – das ist Harlan Cobens „In ewiger Schuld“. Die Geschichte über Maya, eine Ex-Militärspilotin, die plötzlich ihren ermordeten Ehemann in den Aufnahmen einer Nanny-Cam beobachten muss. Und dann geht’s so richtig los. Mit Paranoia, Mutmaßungen, Ermittlungen und Verwirrungen.

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Wie der aufmerksame Leser meines Blogs bereits mitbekommen hat – ich bin echt kein Krimi-Thriller-Experte. Aber so richtig gethrillt fühlte ich mich bei der Lektüre dieses Schmökers leider nicht. Meine Gründe: Zu lange Sätze. Zu verschachtelt. Zu erklärend, zu sachlich. Jede aufkommende Gänsehaut wurde direkt von zu vielen Satzzeichen niedergeschmettert. Dennoch – Achtung, es folgt etwas Gutes – die Handlung an sich ist packend. Maya ging mir leider extrem (!) auf die Nerven, aber dennoch wollte ich ja irgendwie auch wissen, was denn nun mit ihrem Ehemann passiert ist. Und ihrer toten Schwester. Und der Familie des Mannes und und und. Ein Plot-Twist jagt den Nächsten und am Ende sagt man sich: Ok, verstanden. Und auch ein bisschen krass, ich geb’s zu.

Wie hatte Sherlock Holmes es formuliert: „Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag.“

Fux-Fazit:

🦊🦊
2 von 5 Füxen.

Eine Story, die einiges parat hält – an Intrigen, Verwirrungen und Verschwörungen. Eine Kriegsheldin, die die Vergangenheit plagt. Ein Geistervideo. Eine mysteriöse Familientragödie. In Sachen Handlung geht hier einiges, doch ich hätte mir mehr Nerventhrill erhofft.


Harlan Coben – In ewiger Schuld
Goldmann Verlag,
Paperback, 416 Seiten
Hier geht’s zum Buch

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