Rezension: Robert Seethaler – Der Trafikant

„Der Trafikant“ ist eine kurze Geschichte über Franz, der als junger Trafikant stürmische Zeiten in Wien durchlebt. Voller jungenhafter Naivität erfährt er eine besondere Freundschaft, die erste Liebe – oder sowas in der Art – und die Folgen von Fremdenhass im eigenen Land.

Ein Buch, das sich liest wie ein tiefer Atemzug im Frühling. Du riechst die aufblühenden Knospen, die frische Luft und spürst das Surren der gerade aufgewachten Bienen um dich herum. Und dann ist da aber hier und da ein kurzes Niesen, eine Unterbrechung, bei der du merkst: Hoppla, das war unangenehm. Aber irgendwie auch witzig.

Denn genau so ist „Der Trafikant“. Eine Geschichte über heitere wie ernste Angelegenheiten, verpackt in einer amüsant-holprigen Tonalität. Sätze, die sich lesen wie ein Tanz, der am Ende der Feier alle in freudigem Taumel zurücklässt.

Fux-Fazit:

🦊🦊🦊🦊🦊
5 von 5 Füxen.


Robert Seethaler – Der Trafikant
Kein & Aber
Taschenbuch, 249 Seiten.
Hier geht’s zum Buch.

3 Kommentare zu „Rezension: Robert Seethaler – Der Trafikant

  1. Das klingt ganz nach Robert Seethaler – alles was du beschrieben hast, lässt sich so auch auf „Ein ganzes Leben“ übertragen. Es ist aber trotzdem ein Buch, das ich dir nur wärmstens empfehlen kann! 🙂

    Ich lasse ganz liebe Grüße da
    Natascha

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  2. Ich liebe Seethaler seit „Ein ganzes Leben“ und möchte dieses Buch auch unbedingt bald lesen. Du hast es auf der inneren Wunschliste wieder mehrere Punkte nach oben geschubst, danke dafür!

    Liebe Grüße
    Sarah

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