Rezension: Lauren Groff – Licht und Zorn

Sie sehen sich, verlieben sich – und heiraten zwei Wochen später. Das ist der unglaubliche Grundstein der Beziehung zwischen Lotto und Mathilde. Sie sind Anfang 20, als sie sich Hals über Kopf ins Abenteuer Ehe und Leben stürzen. Lotto, strahlend vor Charisma und Selbstüberzeugung, angehender Schauspieler und vielversprechender Erbe. Mathilde, die stille Schönheit, hinter deren … Rezension: Lauren Groff – Licht und Zorn weiterlesen

Fuxbooks meets Bücherhallen II – Norwegen im Herbst

Die Frankfurter Buchmesse ist für mich wie ein Festival. Drei Tage auf den Beinen, überflutet mit Reizen, unterwegs mit feinen Menschen und dazu konsequent unterzuckert. Außerdem findet - wie bei jedem Festival - alles Beste gleichzeitig statt und man weiß gar nicht, wie man so viel Erlebnis in so wenig Zeit pressen soll. Und wieder … Fuxbooks meets Bücherhallen II – Norwegen im Herbst weiterlesen

Rezension: Juan S. Guse – Miami Punk

"Miami Punk" ist eine Wuchtbrumme. Und das nicht nur dank der 640 Seiten und dem handschmeichelnden Hardcover. "Miami Punk" ist ein postmoderner, vielschichtiger Roman über eine von Verlust gezeichnete Gesellschaft, in der sich fein gezeichnete Charaktere versuchen, ihren eigenen Weg zu bahnen. Der Roman spielt, ihr ahnt es, in Miami. Doch in einem Miami ohne … Rezension: Juan S. Guse – Miami Punk weiterlesen

Rezension: Ulrich Woelk – Der Sommer meiner Mutter / #buchpreisbloggen

"Im Sommer 1969, ein paar Wochen nach der ersten bemannten Mondlandung, nahm sich meine Mutter das Leben." So beginnt "Der Sommer meiner Mutter" von Ulrich Woelk. Eines der Bücher, das es dieses Jahr auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat. Mein Patenbuch. Meine erste Wahl wäre es nicht gewesen, aber ich finde es dennoch … Rezension: Ulrich Woelk – Der Sommer meiner Mutter / #buchpreisbloggen weiterlesen

Leben. Schreiben. Atmen. Und eine Einladung zum Schreiben.

Sie blendet mich, die leere Seite vor mir auf dem Bildschirm. Ich versuche, einen Anfang zu finden, indem ich viel zu früh an sein Ende denke. Meine Gedanken schlagen Haken und schießen damit gegen die Innenwände meines Hirns. Dazwischen immer wieder der Blick aus dem Fenster, das Eichhörnchen klettern kommen und gehen sehen.  „Du hast … Leben. Schreiben. Atmen. Und eine Einladung zum Schreiben. weiterlesen

Rezension: Barbara Pym – Vortreffliche Frauen

Ich bin 29 Jahre alt, unverheiratet und noch dazu Feministin. Ein "Zustand", der 1952 eher selten war. Verpönt, skandalös, gehört sich nicht. In genau diesem Jahr veröffentlichte Barbara Pym "Vortreffliche Frauen". Ein Roman über Mildred Lathbury, eine über 30-jährige Single-Frau aus London, deren vermeintlich ruhiges und geordnetes Leben mit dem Einzug eines unkonventionellen Ehepaars so … Rezension: Barbara Pym – Vortreffliche Frauen weiterlesen