Rezension: Isabel Allende – Ein unvergänglicher Sommer

"Ein unvergänglicher Sommer" ist die Geschichte von Lucía, Richard und Evelyn, die sich nach einem Schneesturm auf ein besonderes Abenteuer begeben: Das Beseitigen einer Leiche. Richard, ein etwas eigenbrötlerischer Professor, fährt nach einem kleinen Auffahrunfall unbehelligt nach Hause. Doch dort erwartet ihn wenig später genau die Frau, deren Auto er zuvor gerammt hat. Evelyn, eine … Rezension: Isabel Allende – Ein unvergänglicher Sommer weiterlesen

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Rezension: Doris Anselm – Und in dem Moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus

Sechzehn Erzählungen versammeln sich in diesem - leider - schmalen Bändchen. Erzählungen über kaum greifbare Figuren, deren Handlungen und Gedanken durch die messerscharfe Beschreibungen der Autorin aber doch ganz schön tief unter die Haut gehen. "Ich setze mich wieder hin, schreibe so schnell ich kann, und schicke es sofort ab: Liebe Amy, natürlich erinnere ich … Rezension: Doris Anselm – Und in dem Moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus weiterlesen

Rezension: Haruki Murakami – Von Beruf Schriftsteller

Haruki Murakami spaltet die Lesenation. Die einen sagen yey!, die anderen konsequent ney. Dazwischen gibt es eigentlich nichts. Selbst wenn eine einzelne Erfahrung mal eher mau ist, hält es den wahren Fan nicht vom nächsten Bücherkauf ab. Ich zähle zu den ganz klaren yey-ern, wobei ich gar nicht so recht weiß, wieso. Gelesen habe ich … Rezension: Haruki Murakami – Von Beruf Schriftsteller weiterlesen

Rezension: Annika Scheffel – Hier ist es schön

Wir blicken kurz ein paar Jährchen in die Zukunft. Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Es ist konsequent düster, die Sonne scheint nicht mehr am Himmel zu schweben und Nahrung ist dementsprechend Mangelware. Doch es gibt eine Hoffnung. Die Menschheit soll zwei Auserwählte bestimmen, die nur eine Mission haben: Rettung. Und zwar … Rezension: Annika Scheffel – Hier ist es schön weiterlesen

Rezension: Erling Kagge – Stille

Lärm und mich verbindet eine Hassliebe. Gar nicht gehen Autos, hochfrequentierte Schulklassen im U-Bahn-Abteil, Baustellenbaggerkacke oder unvorhersehbare Lärmquellen wie Hupen, Tröten oder Knaller. Aber ich liebe frenetischen Applaus bei Konzerten und inbrünstiges Mitgesinge der Menge. Deswegen, weil dann auch ein bisschen die Zeit still steht. Weil der Moment nur denen gehört, die dabei sind. Eine … Rezension: Erling Kagge – Stille weiterlesen

Rezension: Marie Gamillscheg – Alles was glänzt

Obacht, Klappentext: "Tief in den Stollen des alten Bergwerks tut sich was - und alle im Dorf können es spüren. Es ist, als würde der Berg zittern, als könne er jeden Augenblick in sich zusammenbrechen." Marie Gamillschegs Romandebüt "Alles was glänzt" hält die Lupe auf ein kleines Dorf, dessen Bewohner sich mit Leibeskräften am Gewohnten, … Rezension: Marie Gamillscheg – Alles was glänzt weiterlesen

Rezension: Maja Lunde – Die Geschichte des Wassers

"Die Geschichte des Wassers" ist der zweite Teil des angekündigten Klima-Quartetts von Maja Lunde. Das Gute ist: ich kann ihn absolut nicht mit dem ersten vergleichen. Den hab ich nämlich noch gar nicht gelesen - ja, ich schäme mich. Wird nachgeholt. "Die Leute kommen von weither für diese Landschaft und finden sie herrlich, phantastisch, amazing. … Rezension: Maja Lunde – Die Geschichte des Wassers weiterlesen

Rezension: Daniel Galera – So enden wir

Ein Buch, das sich liest, wie sich besoffen rauchen anfühlt. Erst ganz geil, dann eher ein schwerer Geschmack im Mund, der sich über Tage nicht mehr loswerden lässt. "Dieser plötzliche Drang, die Zerstörung der Welt voranzutreiben, hatte mit dem Gestank von Menschenscheiße auf Gehwegen zu tun, mit den Dämpfen, die von den Müllcontainern aufstiegen, dem … Rezension: Daniel Galera – So enden wir weiterlesen

Helmut Böttiger – Wir sagen uns Dunkles

Ich liebe die deutsche Sprache. Mit all ihren Kniffen, Klacklauten, Rhythmen und Tücken.  Ich mochte auch damals gerne das Schulfach "Deutsch". Interpretationen und Gedichtanalysen, à la "Was will der Autor damit sagen?" Da konnte man manchmal so herrlich schwurbelig daherreden, nichts war falsch. Doch in "Wir sagen uns Dunkles" fühlte ich mich ein bisschen fehl … Helmut Böttiger – Wir sagen uns Dunkles weiterlesen